Rohrbombenanschlag 1998. Der Fall Christian M.

DIE GLÜCKSRITTER

Kurier, 1.3.1998


Am 24. Februar 1998 wurde ein Rohrbombenanschlag auf ein Wiener Lokal verübt (Kurier-Bericht vom 1.3.1998 unten). Christian M. war seit 1994 freiberuflich und unter einem anderen Namen für eine Unternehmensgruppe tätig, welche sich hauptsächlich mit dem Glücksspiel beschäftigte (Aufsteller von Glücksspielautomaten, Casinobeteiligungen, etc.).

Hintergrund: Christian M. handelte im Auftrag: er sollte durch Brand- und Sprengstoffanschläge dafür sorgen, dass die Lokale der "Konkurrenz" [...] "für einige Zeit geschlossen bleiben" - Belohnung pro geschlossenem Lokal: 10.000 DM.

Am 9. Jänner 2017 bekam ich einen telefonischen Hinweis von einem mir unbekannten Privatdetektiv namens Walter Höfer (NSA Bewachungs-Detektei GmbH).
Demnach kannte er den hier abgebildeten Christian M. unter einem anderen (Vor-)Namen, nämlich "Eduard". "Eduard" sei als EDV-Programmierer tätig.
Weitere Hinweise seien kostenpflichtig, ich möge darüber nachdenken. Das tat ich. Als ich um einen Kostenvoranschlag bat, blieb die Antwort aus.

Der im Urteil vom 09.09.1999 gegen Christian M. genannte Zlatko N. ist nicht ident mit Zlatko N., dem Mordopfer des Handgranaten-Anschlags am 11. Jänner 2014 in Wien Ottakring.


Quellen: Kurier, Gerichtsdatenbank, Urteil im Verfahren 15Os64/99 (15Os65/99), eigene Recherche.

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